Interkontinentale Kommunikation statt Lost in Translation

Durch einen Freund des Instituts, der Dozent an der Fakultät für Applied Arts der BHU ist, bin ich auf Brijendra Singh gestoßen. Brijendra arbeitet als Doktorand im Media-Lab, ist ein herzensguter und lebensfroher Mensch und hilft mir meinen Audio-Walk grafisch als Begleitmaterial zu Papier zur bringen. KünstlerInnen und GrafikerInnen nähern sich über das Finden einer gemeinsamen Sprache - die sich im Design und in der Bildwelt manifestiert - einander an. Auch Brijendra und ich verbrachten viele Morgen und Nachmittage miteinander, diskutierten über Ästhetik, Kunst und die Liebe. Wir erarbeiteten verschieden Designs, wir sprachen aneinander vorbei. Ich weinte aus Frustration, weil ich die Zeit davonrennen sah und wir nicht zu verstehen schienen, was der andere meinte. Und dann war sie auf einmal da: unsere gemeinsame Sprache. Sie kam ganz leise mit Stift und Papier und Wasserfarbe. Sie schimmerte in blau, gelb und orange, zeronn auf dem Papier und verlor sich in den kleinen Gassen um Assi Ghat. Von diesem Zeitpunkt an war alles einfach, floss dahin wie Mutter Ganga. "Got it!", sagt Brijendra und ich weiß, dass er mir etwas Wunderbares - etwas, das sowohl meines als auch seines ist - gestalten wird. Interkontinentale Kommunikation statt Lost in Translation.




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